4 Gründe, vegan zu werden

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Hey!

„Allein kann man eh nichts bezwecken“, „Ich kann nicht auf Käse verzichten“, „Es sind doch nur Tiere“, „Als Veganer lebt man ungesund“. Man sollte meinen, in diesem Jahrhundert gibt es dieses Unwissen nicht mehr. Leider falsch gedacht. Deshalb haben wir heute die Top 4 Gründe, Veganer zu werden, für euch.

Der erste Grund, wegen dem wohl die meisten umgestiegen sind: Tiere!

Hast du dich je getraut, ein Video über Massentierhaltung zu schauen? Es ist nicht schön, mitanzusehen, aber notwendig. Wir unterschätzen mittlerweile, welches Leid hinter tierischen Produkten steckt.

Die Tiere haben kaum Platz und stehen deshalb in ihren Exkrementen.

Männliche Küken werden nicht einmal einen Tag alt, da sie wirtschaftlich keinen Nutzen haben. Sie werden vergast, geschreddert oder verbrannt. Eine Kuh gibt erst dann Milch, wenn sie ein Kalb hat, weshalb sie künstlich befruchtet wird. Das Kälbchen wird der Mutter fast sofort entrissen.

Die Kleinen werden in so kleine Boxen eingesperrt

 

Dieses Erzwingen von immer und immer mehr Milch ist nicht mehr natürlich

Männliche Kälber haben meist nur wenige Monate zu leben, dann werden sie geschlachtet.

Lange Transporte ohne Futter und Wasser sind für die Tiere sehr anstrengend. Auch beim Schlachten dieser läuft meist nicht alles nach Plan. 80% werden nicht richtig betäubt und sterben somit bei vollem Bewusstsein.

Aber auch die Gesundheit lässt manche nicht kalt:

Veganer haben, statistisch bewiesen, seltener Übergewicht, da sie die meisten Kalorien aus Gemüse, Getreideprodukte und Obst beziehen. Trotzdem kommt es immer darauf an, wie man sich ernährt. Außerdem verhindert die vegane Ernährung die Aufnahme von Cholesterin, weil dieses nur in tierischen Produkten vorhanden ist. Zudem erkranken Veganer seltener an Herz-Krankheiten und Krebs.

Immer wieder hört man von Veganern, dass sich ihre gesundheitlichen Probleme verbessert haben. Ob das stimmt, kann ich nicht sagen, aber ganz so abwegig ist das nicht.

Weder Vitaminmangel noch Proteinmangel ist bei einer ausgewogenen veganen Ernährung ein Problem. In jeder Ernährungsform kann man sich einen Vitaminmangel einbrocken, das kommt immer darauf an, wie man sich ernährt. Auch B12 sollte jeder, egal wie er sich ernährt, supplementieren. Protein kann der Veganer über Hülsenfrüchte, Soja und Seitan aufnehmen.

Ein Thema, um welches wir uns alle kümmern sollten: Umwelt

Die Nutztierhaltung verbraucht Unmengen an Ressourcen. Der Regenwald wird abgeholzt um mehr Platz für Sojafelder zu schaffen, damit die Tiere gefüttert werden können. Somit ist das Vorurteil, dass für unser Soja der Regenwald zerstört wird, eine Lüge. Indem wir den Regenwald zerstören, zerstören wir quasi unsere „grüne Lunge„. Seltsame Metapher, aber veranschaulicht die Lage sehr gut.

Außerdem wird viel Wasser verbraucht und die Treibhausgase, Kohlenstoffdioxid, Methan und Lachgas, werden bei Haltung und Transport freigegeben.

Und zu guter Letzt: Menschen

850Mio Menschen hungern und wir verfüttern eben Mal 16kg Getreide an Tiere, um 1Kg Fleisch zu bekommen.